Wer wir sind

An dieser Stelle möchten sich die Trainer kurz vorstellen:

Christian Bätz

Im ländlichen Ost-Westfalen aufgewachsen, entdeckte ich schon in früher Kindheit die Liebe zu Tieren, insbesondere zu Hunden und Pferden. Mit 12 Jahren zog dann der erste Hund bei uns in der Familie ein, eine eigensinnige Dackeldame, die uns von da an eine lange Zeit begleitete.

Mit Beginn des Studiums der Ingenieurwissenschaften zog es mich dann nach Aachen und es folgte dann erst mal eine hundelose Zeit.  Dies sollte sich im Jahr 2006 aber ändern. Noch der Ansicht, nicht ausreichend Zeit für einen eigenen Hund zu haben, war eine Patenschaft im Aachener Tierheim eine gute Gelegenheit. Nach kurzer Zeit war dann auch der große Sachkundenachweis fällig, damit ich mich auch um die „besonderen“ Hunde kümmern konnte. So kam es dann, 2007 zog der erste eigene Hund ein, ein American Staffordshire Terrier Rüde. Zu Beginn eine echte Herausforderung, da er insbesondere im Umgang mit Fremden nicht so ganz einfach war und auch mit dem „klassischen“ Hundetraining nicht zurecht kam, aber aufgeben, das kam für mich nie in Frage. 2014 kam dann die nächste große Herausforderung, denn meine American Staffordshire Terrier Hündin zog ein. Nach kurzer Eingewöhnungszeit zeigten sich diverse Großbaustellen, vor allem die mangelnde Sozialisation in ihrer Welpen- und Junghundezeit führte zu großen Problemen im Umgang mit anderen Hunden.

Es folgte eine sehr intensive Beschäftigung mit der Thematik „Problemhund“ und Besonderheiten von Hunden aus dem Tierschutz, zahlreiche Workshops und Seminare in Theorie und Praxis bei diversen Referenten, Trainern und Trainerausbildern. Einigen von denen danke ich an dieser Stelle besonders, denn sie ermutigten mich, mehr aus meiner Leidenschaft zu machen.

Seit August 2017 bin ich nun offiziell der „Neue“ bei 2fordogs und ich freue mich, mein Wissen, meine Erfahrung in der Arbeit mit verhaltensoriginellen Hunden an die anderen Hundebesitzer weiter geben zu können!

Tine Schütt

Als Urgestein bei 2fordogs habe ich im Jahr 2012 zusammen mit meiner damaligen Kollegin meine Passion zum Beruf gemacht.

Meine ersten Erfahrungen habe ich bereits im Alter von 5 Jahren mit unserem Labrador im Junior-Handling des DRC gesammelt. Der erste eigene Hund war dann ein Briard-Rüde, den ich mir mit 13 Jahren zusammen sparte und der meine Liebe zu besonderen Hunden entfachte. Ihm folgten Sennen-Setter-Mischlinge, Pudel, Yorkies, Pinscher, Briard-Aussie-Mischlinge, Malinois-Pudel-Mischlinge und spanische Querbeet-Mischlinge. Einge kamen als Welpen, andere als Hospiz-Persönlichkeiten und der Spanier als Pubertier – und jeder von ihnen hat mir geholfen, die einzigartigen Persönlichkeiten zu lieben und mit ihnen zu leben.

Während meines Studiums der Kommunikationswissenschaften und Psychologie (RWTH Aachen) blieb leider weniger Zeit für meine große Leidenschaft, die Arbeit mit Hunden und ihren Menschen. Ab dem Jahr 2004 änderte sich dies glücklicherweise, sodass ich begann, in Hundevereinen erfolgreich Gruppentrainings anzubieten. Die Welpen- und Junghundgruppen sowie Kurse zur Vorbereitung auf Begleithundeprüfungen  und Beschäftigungskurse im DVG und SV wurden begleitet von unzähligen Fortbildungen, Seminaren und Workshops verschiedenster Anbieter (VDH, Tierärztliche Hochschule Hannover, ATN, diverse Referenten & Ausbilder etc.).

Seit 2012 arbeite ich außerdem eng für und mit dem Tierheim Aachen zusammen. Und so war es eine logische Konsequenz, dass ich mich auf die besonderen Bedürfnisse von Hunden aus dem Tierschutz spezialisierte. Unangemessene oder destruktive Aggression, mangelnde Kooperationsbereitschaft oder übersteigerte Unsicherheiten der Hunde sind dabei häufig anzutreffende Probleme, bei denen ich den Pflegern, Paten oder auch den neuen Besitzern zur Seite stehe.